DER CHRONIST

Ein halbes Jahr voller Wendepunkte: Winterspiele und Winter-Paralympics in Italien, ein Fußball-Turnier neuen Zuschnitts jenseits des Atlantiks, zähe Diplomatie um den Frieden in der Ukraine und ein NATO-Gipfel in Ankara — und an der Förde öffnet sich die Landeshauptstadt der Welt wie jedes Jahr im Juni. Die Vereinigten Staaten feiern 250 Jahre Unabhängigkeitserklärung, während in Glasgow die Commonwealth Games angesetzt sind und sich am Horizont bereits die US-Zwischenwahlen im Herbst abzeichnen. Diese Ausgabe bleibt ein Zwischenstand: Das Jahr 2026 ist zur Jahresmitte noch nicht zu Ende erzählt, und nicht jede der hier versammelten Geschichten hat schon ihren Schluss gefunden.

Die Schlagzeilen des Jahres

Winterspiele in Mailand und Cortina: Deutschland holt 26 Medaillen

Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten, Mitausrichter der Winterspiele 2026
Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten, Mitausrichter der Winterspiele 2026 (Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Die XXV. Olympischen Winterspiele finden erstmals gemeinsam in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt — nachdem sich die italienische Doppel-Bewerbung bereits am 24. Juni 2019 bei der 134. IOC-Session in Lausanne mit 47 zu 34 Stimmen gegen die schwedische Konkurrenz Stockholm/Åre durchgesetzt hatte. Es ist damit das erste Mal in der olympischen Geschichte, dass zwei Städte offiziell gemeinsam als Gastgeber fungieren. Die Wettbewerbe verteilen sich auf sechs Orte in drei Regionen: Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Shorttrack werden in Mailand (Lombardei) ausgetragen, Bob, Rodeln, Skeleton, Curling sowie der alpine Ski-Wettbewerb der Frauen in Cortina d'Ampezzo (Venetien); hinzu kommen Bormio (alpiner Ski-Wettbewerb der Männer) und Livigno (Snowboard, Ski Freestyle) in der Lombardei sowie Antholz (Biathlon), Predazzo und Tesero (Skispringen, Nordische Kombination, Langlauf) in Trentino-Südtirol. Eröffnet werden die Spiele im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion (San Siro), die Abschlussfeier findet in der Arena von Verona statt. Neu im olympischen Programm ist erstmals die Disziplin Skibergsteigen (Ski Mountaineering). Die deutsche Mannschaft verfehlt den vom DOSB ausgegebenen dritten Rang, landet aber mit 8-mal Gold, 10-mal Silber und 8-mal Bronze (26 Medaillen in 15 Sportarten) auf Platz fünf im Medaillenspiegel. Zu den Höhepunkten zählt Gold für den Viererbob von Johannes Lochner mit Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer; im Monobob muss sich Laura Nolte knapp der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor geschlagen geben und holt Silber.

Kieler Woche 2026: Bundespräsident Steinmeier gibt „Leinen los!“

Die Windjammerparade der Kieler Woche
Die Windjammerparade der Kieler Woche (Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0)

Die Wurzeln des Ereignisses reichen bis zum 23. Juli 1882 zurück, als 20 Yachten zu einer eintägigen Regatta auf der Kieler Förde ausliefen und Tausende Schaulustige die Ufer säumten — Segeln zum Vergnügen war damals ein kostspieliges Vorrecht der Wohlhabenden. Weil sich der Erfolg in den Folgejahren wiederholte, wurde aus der eintägigen Wettfahrt 1884 eine ganze Woche Segelsport; den Namen „Kieler Woche“ prägte 1894 ein Journalist in der Presse. Auf dem Rathausplatz eröffnet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinsam mit der Paraolympionikin Kirsten Bruhn die 132. Kieler Woche — mit dem Typhon-Signal „Leinen los!“, das weit über die Förde hinaus zu hören ist. Ministerpräsident Daniel Günther übernimmt das traditionelle Anglasen mit der Schiffsglocke; die gesamte Eröffnungsveranstaltung wird erstmals durchgehend in Gebärdensprache übersetzt. Als größtes Volksfest Nordeuropas und größtes Segelsportereignis der Welt zieht die neuntägige Kieler Woche mit mehr als 2.000 teilnehmenden Booten aus über 50 Nationen wieder rund 3,3 Millionen Gäste und über 2.000 Einzelveranstaltungen in die Stadt.

Fußball-WM 2026: Erstmals 48 Teams — Deutschland scheitert sensationell an Paraguay

Der WM-Pokal — 2026 scheitert Deutschland an Paraguay
Der WM-Pokal — 2026 scheitert Deutschland an Paraguay (Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Den Zuschlag für das Turnier hatte der FIFA-Kongress bereits 2018 erteilt: Die gemeinsame Bewerbung „United 2026“ der drei nordamerikanischen Verbände setzte sich damals gegen Marokko durch. Die 2017 von der FIFA beschlossene Aufstockung von 32 auf 48 Teilnehmer macht das Turnier mit 104 Partien zum bislang größten der WM-Geschichte. Erstmals mit 48 teilnehmenden Nationalmannschaften rollt seit dem 11. Juni der Ball bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko — zwölf Vierergruppen, 16 Stadien in elf US-amerikanischen, drei mexikanischen und zwei kanadischen Städten. Neu ist auch der Modus: Neben den beiden Gruppenersten und -zweiten ziehen zusätzlich die acht besten Gruppendritten in die K.-o.-Runde ein, die erstmals mit einem Sechzehntelfinale beginnt, ehe es über Achtelfinale, Viertelfinale und Halbfinale zum Endspiel geht; bei Punktgleichheit entscheidet nun zuerst der direkte Vergleich vor der Tordifferenz, und Gelbe Karten werden nach der Gruppenphase sowie erneut nach dem Viertelfinale gestrichen. Für die deutsche Elf unter Bundestrainer Julian Nagelsmann endet das Turnier bereits im Sechzehntelfinale: Am 29. Juni unterliegt Deutschland in Foxborough dem vermeintlichen Außenseiter Paraguay nach 1:1 in regulärer Spielzeit und Verlängerung mit 4:5 im Elfmeterschießen. Redaktionsschluss dieser Ausgabe fällt mitten ins Turnier — das Halbfinale steht erst für den 14./15. Juli an, das Finale für den 19. Juli.

Zähe Diplomatie um Frieden in der Ukraine — NATO-Gipfel in Ankara

Das NATO-Hauptquartier — 2026 Gipfel um Frieden in der Ukraine
Das NATO-Hauptquartier — 2026 Gipfel um Frieden in der Ukraine (Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Der 28-Punkte-Plan war im November des Vorjahres von den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner gemeinsam mit dem russischen Sondergesandten Kirill Dmitrijew ausgearbeitet worden, aufbauend auf den Gesprächen des Trump-Putin-Gipfels von Alaska; zu den umstrittensten Punkten zählen eine Reduzierung der ukrainischen Streitkräfte, ein Verzicht auf Langstreckenwaffen sowie die Abtretung noch von der Ukraine kontrollierter Gebiete im Donbass. Nach dem im Vorjahr verhandelten 28-Punkte-Friedensplan kommt es 2026 zu trilateralen Gesprächen zwischen den USA, Russland und der Ukraine, unter anderem in Abu Dhabi und Genf, in denen es vor allem um offene Territorialfragen und Sicherheitsgarantien geht. Die „Koalition der Willigen” — ein im März 2025 von Großbritannien und Frankreich initiierter Zusammenschluss mittlerweile rund drei Dutzend westlicher Unterstützerstaaten, entstanden als Reaktion auf zurückgefahrene US-Militärhilfe — kündigt gemeinsame Manöver in Nachbarländern der Ukraine an und bereitet sich auf eine mögliche Absicherungstruppe für die Zeit nach einem Waffenstillstand vor. Am 7. und 8. Juli nimmt Bundeskanzler Friedrich Merz am NATO-Gipfel in Ankara teil — dem 36. NATO-Gipfel insgesamt und erst dem zweiten, den die Türkei nach dem Istanbul-Gipfel von 2004 ausrichtet. Im Mittelpunkt steht der auf dem Vorjahresgipfel in Den Haag vereinbarte Übergang vom „Burden Sharing” zum „Burden Shifting”: Die europäischen Bündnispartner sollen ihre 2025 beschlossene Zusage, bis 2035 fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben, nun mit konkreten Beschaffungsschritten unterlegen; zur möglichen Stationierung amerikanischer Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland sagt Merz auf der Pressekonferenz, die Gespräche darüber seien „noch nicht abgeschlossen”.

Winter-Paralympics in Mailand und Cortina: Deutschland fällt aus den Top Ten

Die Paralympische Flagge
Die Paralympische Flagge — Symbolbild (Wikimedia Commons, CC BY 2.0)

Vom 6. bis 15. März 2026 finden im Anschluss an die Olympischen Winterspiele die Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d'Ampezzo statt — mit 79 Wettbewerben in sechs Sportarten und 611 Athletinnen und Athleten aus 55 Nationen. Zur Eröffnungsfeier bleiben zehn Delegationen, darunter Deutschland, Österreich, Großbritannien sowie die baltischen Staaten, aus Protest gegen den Start russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge fern.

Die deutsche Mannschaft gewinnt insgesamt 17 Medaillen (2-mal Gold, 6-mal Silber, 9-mal Bronze) und belegt damit Rang 11 im Medaillenspiegel — erstmals seit der Wiedervereinigung landet Deutschland bei Winter-Paralympics außerhalb der Top Ten. Einzige zweifache Goldgewinnerin ist die Para-Ski-alpin-Fahrerin Anna-Lena Forster, genannt „Gold-Leni“, die in Abfahrt und Riesenslalom siegt und zusätzlich Silber in der Kombination holt; ihre Sammlung an Paralympics-Goldmedaillen wächst damit auf sechs. Die Biathletin Anja Wicker gewinnt mit Bronze im Sprint, Silber im Einzel und Bronze in der Verfolgung sowie zusätzlich Silber im Langlauf vier Medaillen — so viele wie nie zuvor bei einem Paralympics-Turnier.

Commonwealth Games in Glasgow angesetzt

Das Scotstoun Stadium in Glasgow
Das Scotstoun Stadium in Glasgow, eine der Austragungsstätten (Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)

Vom 23. Juli bis 2. August 2026 sind die 23. Commonwealth Games in Glasgow angesetzt — nachdem der ursprünglich vorgesehene australische Bundesstaat Victoria die Ausrichtung 2023 aus Kostengründen zurückgegeben hatte und die schottische Regierung im September 2024 kurzfristig einsprang. Es ist die vierte Austragung der Spiele in Schottland nach 1970 und 1986 in Edinburgh sowie 2014 bereits einmal in Glasgow. Geplant sind rund 3.000 Athletinnen und Athleten aus 74 Ländern und Gebieten des Commonwealth, die in 215 Entscheidungen um Gold kämpfen — in einem gegenüber früheren Austragungen deutlich verschlankten Programm von zehn Sportarten (u. a. Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Bahnradsport, Netball, Gewichtheben, Boxen, Judo, Bowls und 3x3-Basketball) plus Parasport-Wettbewerben. Austragungsstätten sind unter anderem das Scotstoun Stadium, die Arena „The Hydro“ und das Sir-Chris-Hoy-Velodrom. Redaktionsschluss dieser Ausgabe liegt vor Beginn der Spiele; über den Verlauf wird zum Jahresende berichtet.

250 Jahre Unabhängigkeitserklärung: „America 250“ in Washington

Feuerwerk zum Unabhängigkeitstag über Washington, D.C.
Feuerwerk zum Unabhängigkeitstag über Washington, D.C. — Archivbild (Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Die Vereinigten Staaten begehen am 4. Juli 2026 den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung von 1776. Unter dem Motto „America 250“ versammeln sich nach Angaben der Veranstalter mehr als eine Million Menschen auf der National Mall in Washington, D.C., zu einem ganztägigen Programm aus Musik, Reden und dem nach eigenen Angaben größten Feuerwerk der Geschichte; ein aufziehendes Gewitter zwingt die Organisatoren am Abend zu einer vorübergehenden Räumung des Geländes. Höhepunkt ist eine Rede von Präsident Donald Trump, der die „250 Jahre von Freiheit und Sieg über die Tyrannei“ feiert. Auch Philadelphia, Ort der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung, richtet mit der Veranstaltungsreihe „Wawa Welcome America“ vom späten Juni bis zum 4. Juli ein Fest mit Livemusik, Kunstinstallationen und einer Licht- und Drohnenshow aus. Das Jubiläumsjahr steht zugleich im Zeichen kontroverser Debatten darüber, für wen die Ideale von 1776 historisch tatsächlich gegolten haben.

Ausblick: US-Kongresswahlen im November

Das Kapitol in Washington, D.C.
Das Kapitol in Washington, D.C., Sitz des US-Kongresses (Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Für den 3. November 2026 sind die nächsten Zwischenwahlen (Midterms) zum US-Kongress angesetzt. Zur Wahl stehen alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie rund ein Drittel der Sitze im Senat, dazu 39 Gouverneursämter in Bundesstaaten und Territorien sowie zahlreiche Ämter auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene. Die Wahlen gelten traditionell als Stimmungstest zur Halbzeit einer Präsidentschaft — diesmal für die zweite Amtszeit von Präsident Donald Trump. Historisch verliert die Partei des amtierenden Präsidenten bei Zwischenwahlen im Schnitt Sitze; ob sich dieses Muster 2026 wiederholt, ist zum jetzigen Zeitpunkt offen — ein Ergebnis liegt naturgemäß noch nicht vor, da der Wahltermin erst im Herbst liegt, Monate nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe.

Wahlsonntage im März: Grüne knapp vor der CDU in Baden-Württemberg, CDU stärkste Kraft in Rheinland-Pfalz

Cem Özdemir, seit Mai 2026 Ministerpräsident von Baden-Württemberg
Cem Özdemir, seit Mai 2026 Ministerpräsident von Baden-Württemberg (Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag — bei einer auf 69,6 Prozent gestiegenen Wahlbeteiligung (2021: 63,8 Prozent) bleiben die Grünen mit 30,2 Prozent hauchdünn vor der CDU mit 29,7 Prozent stärkste Kraft; im 18. Landtag stellen beide Parteien mit je 56 Sitzen exakt gleich viele Abgeordnete. Die AfD verdoppelt ihr Ergebnis nahezu auf 18,8 Prozent und wird drittstärkste Kraft, während die SPD mit 5,5 Prozent ein historisches Tief markiert und FDP sowie Linke mit je 4,4 Prozent den Wiedereinzug knapp verpassen. Grüne und CDU nehmen Koalitionsverhandlungen auf; am 13. Mai wird Cem Özdemir (Grüne) zum Ministerpräsidenten gewählt und mit seinem grün-schwarzen Kabinett vereidigt — ein Regierungswechsel an der Spitze, aber Kontinuität in der Koalitionsfarbe. Zwei Wochen später, am 22. März, wird in Rheinland-Pfalz gewählt: Bei einer ebenfalls gestiegenen Beteiligung von 68,5 Prozent (2021: 64,3 Prozent) löst die CDU mit 31,0 Prozent erstmals seit dreieinhalb Jahrzehnten die SPD als stärkste Kraft ab; die SPD fällt mit 25,9 Prozent um fast zehn Punkte zurück, die AfD zieht mit 19,5 Prozent als drittstärkste Kraft in den Mainzer Landtag ein, die Grünen kommen auf 7,9 Prozent. CDU und SPD verständigen sich auf eine große Koalition; am 18. Mai wird Gordon Schnieder (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt — nach mehr als drei Jahrzehnten SPD-Führung übernimmt damit erstmals wieder ein CDU-Politiker die Staatskanzlei in Mainz.

Die übrigen Wahlgänge des Jahres:

  • Sachsen-Anhalt, 6. September — Termin für die Wahl des 9. Landtags steht seit Mai 2025 fest; ein Ergebnis liegt bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe naturgemäß noch nicht vor.
  • Mecklenburg-Vorpommern, 20. September — Landtagswahl angesetzt, mindestens 71 Mandate zu vergeben; Ergebnis steht bei Redaktionsschluss noch aus.
  • Berlin, 20. September — Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen; Ergebnis liegt bei Redaktionsschluss noch nicht vor.
Aus den Ressorts

AM RANDE NOTIERT

  • Zum 1. Juli tritt in Deutschland eine neue Grundsicherung in Kraft, die stärker auf Eigenverantwortung und Gegenleistung setzt — Teil der Reformagenda der Koalition aus Union und SPD.
  • Kanzler Merz zieht vor der Sommerpause eine positive Zwischenbilanz nach 14 Monaten Amtszeit: Von Januar bis Juni 2026 seien über 3.000 neue Firmen gegründet worden — fast so viele wie im gesamten Vorjahr.
  • Nur wenige Tage vor dem NATO-Gipfel meldet die Kieler Werft TKMS den größten Auftrag ihrer Firmengeschichte: Kanada bestellt zwölf U-Boote der Klasse 212CD, die in Kiel und Wismar gebaut werden — der Orderbestand des Rüstungskonzerns wächst damit auf rund 38 Milliarden Euro.
  • Bei seiner ersten großen Auslandsreise als Kirchenoberhaupt besucht Papst Leo XIV. Spanien und kehrt nach einem Flugzeugdefekt kurzerhand mit der Regierungsmaschine von König Felipe VI. nach Rom zurück.

Redaktioneller Hinweis: Diese Jahresausgabe erscheint als Zwischenstand zum Redaktionsschluss am 13. Juli 2026. Sie wird zum Jahresende zur vollständigen Jahresausgabe 2026 ergänzt.

LICHTBLICKE · Gutes aus dem Jahr 2026

  • 125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn (ab 8. Januar). Das weltweit einzigartige Verkehrsmittel im Bergischen Land feiert sein Jubiläumsjahr mit Sonderfahrzeug, Festwochenende und eigener Sonderbriefmarke.
  • DHB-Team erkämpft Handball-Vizeeuropameisterschaft (1. Februar). Nach einem starken Turnier mit Siegen unter anderem gegen Frankreich, Norwegen und Kroatien unterliegt die deutsche Nationalmannschaft erst im Finale knapp Dänemark mit 27:34.
  • Ökostrom-Rekord im ersten Halbjahr (Bilanz Anfang Juli). Erneuerbare Energien decken laut ZSW und BDEW mit 152,2 Milliarden Kilowattstunden erstmals 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs — ein Plus von fast drei Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, getragen von einem starken Wind-Halbjahr.
  • Holstein Kiel sichert den Klassenerhalt (2. Mai). Mit einem 2:0 gegen Eintracht Braunschweig sorgt die Kieler Fußballelf unter Trainer Tim Walter vorzeitig für den Verbleib in der 2. Bundesliga.

DAS WETTER · 13. Juli 2026 in Kiel

Die Messwerte für den 13. Juli 2026 liegen zum Redaktionsschluss noch nicht im ausgewerteten Datensatz vor (die Reihe der Station Kiel-Holtenau reicht derzeit bis März 2026). Der Wert wird zum Jahresabschluss nachgetragen.

(Station Kiel-Holtenau. Quelle: Meteostat / DWD.)

DIE HITS DES JAHRES · Nr.-1-Hits 2026 (Zwischenstand)

2026 läuft noch (Stand: 13. Juli 2026) — Jahresend-Charts gibt es noch nicht. Aufgeführt sind alle Titel, die im ersten Halbjahr mindestens eine Woche Platz 1 der offiziellen Single-Charts erreichten, geordnet nach Wochen an der Spitze.

  1. The Fate of Ophelia — Taylor Swift (5 Wochen #1, Jan–Feb)
  2. Beauty and a Beat — Justin Bieber feat. Nicki Minaj (5 Wochen #1, Apr–Jun)
  3. Lush Life — Zara Larsson (3 Wochen #1, Mär–Apr)
  4. Gut genug — KitschKrieg feat. Blumengarten & Shirin David (2 Wochen #1, Jun–Jul)
  5. Dai dai — Shakira & Burna Boy (2 Wochen #1, WM-Song, Jul)
  6. CDY — Lacazette feat. Jazeek (2 Wochen #1, Mär)
  7. Renn! — Ayliva (1 Woche #1, Feb)
  8. DTMF — Bad Bunny (1 Woche #1, Feb)
  9. Karnevalsmaus — Druckluft (1 Woche #1, Feb)
  10. Opalite — Taylor Swift (1 Woche #1, Feb/Mär)
  11. Swim — BTS (1 Woche #1, Mär)
  12. Dracula — Tame Impala (1 Woche #1, Apr)
  13. Bangaranga — Dara (1 Woche #1, Mai)
  14. Heute Nacht — Helene Fischer (1 Woche #1, Jun; WM-2026-Song)
  15. I Knew It, I Knew You — Taylor Swift (1 Woche #1, Jun)
  16. Last Christmas — Wham! (Jahreswechsel-Dauerbrenner)

Quelle: offiziellecharts.de — Nummer-eins-Hits Deutschland 2026 (laufendes Jahr).